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riemblem_colorEin Projekt des Rotary Clubs München-Solln und der „Architekten über Grenzen e.V.“

„Brunnenbau macht Schule“ – die Initiative für sauberes Wasser im Kongo

 

Schule fertig 5.10.15

Unser Erfolg: Die erste Berufsschule für den Brunnenbau in der Dom. Rep. Kongo

 

Ein Glas mit braunem Wasser! Würden Sie davon trinken?

Sauberes Wasser ist in der Demokratischen Republik Kongo ein Luxusgut. 75 Prozent der Landbevölkerung muss verschmutztes oder sogar verseuchtes Wasser trinken. Die Folgen sind lebensbedrohliche Krankheiten und eine sehr hohe Kindersterblichkeit.

Hilfe zur Selbsthilfe

Das Ziel der Initiative Brunnenbau macht Schule ist, mehr Menschen im Kongo den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Der Gründer und Initiator Hartmut Heuser setzt auf das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe: In der Berufsschule erlernen Kongolesen die bewährte Handbohrmethode. Ohne großen technischen Aufwand bauen die Auszubildenden Brunnen dort, wo sie gebraucht werden. Aus Brunnenbauschülern werden mittelfristig selbstständige Kleinunternehmer, die mit weiteren Brunnen immer mehr Menschen mit sauberem Wasser versorgen.

Sauberes Wasser durch rein manuell gebaute Kleinbrunnen

Seit 2006 hat die Initiative Brunnenbau macht Schule durch ehrenamtlichen Einsatz und mit Hilfe von Spendengeldern Lehrgänge für Brunnenbauer organisiert. Dabei haben auch UNICEF und Miserior mitgearbeitet. Die in den Lehrgängen ausgebildeten Brunnenbauer bauten inzwischen mehr als 1.000 komplette Brunnen, mit denen ca. 500.000 Menschen im Kongo der Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht wurde.

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