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Brunnenbau macht Schule

Die Geschichte der Initiative für sauberes Wasser im Kongo

„Willst du mal das echte Afrika sehen, das richtig schwarze? Das Herz von Afrika? Ich nehm‘ dich mit, dahin, wo keine Touristen hinkommen. Dann verstehst du, wie Afrika funktioniert.“ Der inzwischen verstorbene Jesuitenpater, Professor der Theologie und Rotarier Ludwig Bertsch, gerät ins Schwärmen. Und Hartmut Heuser, ebenfalls Rotarier, macht sich bereit für ein weiteres Abenteuer seines an Abenteuern reichen Lebens. Seine Reise wird 2006 in ein großes Hilfsprojekt münden: Brunnenbau macht Schule. Die Initiative für sauberes Wasser im Kongo.

Hartmut Heuser ´zeigt Fotos aus dem Kongo

Rückblick: Hartmut Heuser ist seit 2006 mindestens einmal jährlich im Kongo unterwegs.

Erste Erfahrungen in Südamerika

Er kam gerade aus Bolivien zurück. 2003 war es. Keiner seiner Kollegen wollte nach Südamerika, um ein von Rotary unterstütztes Krankenhaus-Projekt zu begutachten. Also machte sich Hartmut Heuser alleine auf den Weg. Dreimal war er dort. Dabei lernte er die Technik der   Handbohrmethode für Brunnen kennen.Sie faszinierte ihn. So simpel, so effektiv. Er belegte Kurse und machte so Bekanntschaft mit dem Handwerk der Wasserversorger.

Im Kongo …

Bei seinem ersten Besuch im Kongo, 2006, erzählt er von dieser einfachen und kostengünstigen Methode. Er hält Vorträge an der Universität, spricht bei kirchlichen Einrichtungen wie der kongolesischen Bischofskonferenz, der katholischen Universität in Kinshasa und bei Provinz-Gouverneuren und internationalen NGO’s wie UNICEF und der Cooperation Belge. Die Menschen dort horchen auf, sie zeigen Interesse. Also lässt Hartmut Heuser den deutschen Wassermeister Buchner, bei dem er gelernt hat, aus Bolivien einfliegen. Die Zusammenarbeit klappt nicht, die deutsche, die südamerikanische und die afrikanische Mentalität waren wohl zu unterschiedlich.

Der Funken springt über

Doch zwei Kongolesen machen auf eigene Faust weiter. Sie bohren und bohren monatelang, bis sie schließlich auf Wasser stoßen. Begeistert rufen sie in Deutschland an und bitten um weitere Hilfe. So beginnt Hartmut Heuser Spenden zu sammeln, bei seinen Freunden, seinen Kollegen, bei den Rotariern.

Schwere Last: Kongolesische Frauen auf dem Weg vom Wasserholen.

 Das Projekt beginnt

Er fliegt wieder runter in den Kongo, mehrmals. Und das Projekt Brunnenbau macht Schule beginnt Form anzunehmen. Er findet Kooperationspartner vor Ort, weitere Brunnen werden gebaut, die ersten Kongolesen werden ausgebildet, die erste mobile Brunnenbauschule entsteht, die Nachfrage ist enorm. Erfolgserlebnisse auf allen Ebenen.

Die Aufgaben wachsen

Und jetzt, Mitte 2013, die Initiative geht ins siebte Jahr, Hartmut Heuser ist mittlerweile 75 Jahre, jetzt braucht er auch hier in Deutschland Unterstützung. Er bittet 2012 die Studentinnen der Journalistenakademie München um Hilfe, ein Webauftritt und ein PR-Konzept entstehen. Die Initiative steht hier in Deutschland in den Startlöchern, um zu einem gemeinnützigen Verein zu wachsen. Wollen Sie mithelfen?

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