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Sauberes Wasser für alle

Projekterfolge 2006 bis 2015

Das Ziel des Projektes Brunnenbau macht Schule ist es, den Menschen im Kongo den Zugang  zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Und zwar nachhaltig. Dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ treu, bildet die Initiative von Hartmut Heuser Menschen in Brunnenbauzentren zu Brunnenbauer aus. Diese wiederum geben ihr Wissen und Können an Andere weiter. Zusammengezählt sind im Laufe des Projektes Brunnenbau macht Schule zirka 750 Brunnen entstanden, die täglich insgesamt etwa 500.000 Menschen mit jeweils zehn Liter sauberem Wasser versorgen.

Es ist soweit: Der erfolgreiche Bau eines Brunnens wird mit einer festlichen Zeremonie abgeschlossen.

Es ist soweit: Der erfolgreiche Bau eines Brunnens wird mit einer festlichen Zeremonie abgeschlossen.

Gründung von Zentren der mobilen Brunnenbauschule im Kongo

In den Brunnenbauzentren bündelt sich die gesamte theoretische und praktische Brunnenbau-Ausbildung. Hier finden die Grundausbildung sowie die Intensivierungskurse statt. Alle Brunnenbauzentren haben eine Werkstatt, in der die Herstellung der Bohrausrüstung durchgeführt und gelehrt wird.  Aus dieser Ausbildung heraus entwickeln sich Teams, die  in  die Dörfer gehen, Brunnen bauen und dabei weitere Personen vor Ort ausbilden. Die Zentren sind in Zusammenarbeit mit unseren jeweiligen Kooperationspartnern entstanden und werden von diesen eigenständig gemanagt. Momentan gibt es folgende gut funktionierende Zentren. Weitere sind im Aufbau:

1. Kananga, Provinz Kasai Occidental: In Kooperation mit den Erzbischöflichen Werkstätten. Hier in Kananga an der Universität „Notre Dame du Kasai“ wurde 2006 die „Erste Mobile Brunnenbauschule im Congo“ gegründet und die ersten Lehrgänge durchgeführt.

2. Ngandajika, Provinz Kasai  Oriental: Zusammenarbeit mit der Kooperative DITUNGA  auf Grund einer Empfehlung des Provinzgouverneurs. Ein vorbildliches Zentrum bis 2012 , es entstanden dort in den Dörfern  zahlreiche Brunnen.

3. Tshumbe, Provinz Kasai Oriental: Aktiv in den Jahren 2008 und 2009. Seitdem liegt das Projekt auf Eis, da wichtige Ausbilder und Förderer ausgefallen sind. 2012 erfolgte  eine Neuaufnahme der Aktivitäten in Shenga.

4. Kikwit, Provinz Bandundo: Kikwit, das nun wichtigste Zentrum; hier begann der Brunnenbau in der Missionsstation Kimbongo.  Am 25.11.2013 erfolgte die Grundsteinlegung für die ersten Brunnenbau-Schulgebäude.  Ab 2015 werden hier Interessenten aus allen Provinzen des Kongo zu Lehrgängen erwartet.

5. In den Vororten von Kinshasa und bei Boma im Bas Congo: Seit 2011 laufen viele Lehrgänge erfolgreich mit dem Bau von Brunnen, z.B.in Kinkole und Bibua. Die Ausbildung bei der Hauptstadt Kinshasa wird bereits von der Schule in Kikwit gesteuert, bei Boma engagiert sich der Rotary Club Kinshasa; im gesamten Gebiet arbeiten bereits selbständige Ausgebildete der Brunnenbauschule als Kleinunternehmer.

Bald gibt es sauberes Wasser: Das Fundament ist eingegossen. Die Seilwinde wird mit einer Fahrradspeiche angetrieben

Bald gibt es sauberes Wasser: Das Beton-Fundament ist gegossen. Die Hand-Seilpumpe wird über eine Fahrradfelge angetrieben.

Ausbildung von Brunnenbauer

1. Kananga: Brunnenbauer: 35, Intensivierungskurse: 3, Instrukteure: 5, Mechaniker:  5

2. Ngandajika: Brunnenbauer: 20, Intensivierungskurse: 2, Instrukteure: 3 , Mechaniker:  5

3. Tshumbe : Brunnenbauer: 10, Intensivierungskurse: 0, Instrukteure: 1 , Mechaniker:  1

4. Kikwit und Kimbongo: Brunnenbauer: 23, Intensivierungskurs: 3, Instrukteure: 3, Mechaniker: 3

5. Kinshasa: Brunnenbauer:20, Intensivierungskurse: 3, Instrukteure: 2, Mechaniker: 2

6. Boma: Brunnenbauer: 10

Fertiggestellte Brunnen

Es wurden sowohl im Rahmen der Ausbildung Brunnen gebaut als auch von den selbständigen Kleinunternehmen der Schul-Absolventen. Im Rahmen unseres Projektes verfolgbar sind:

1. Kananga und Umgebung im Umkreis von 150 km: über 200 Brunnen, in den umliegenden Dörfern und in Institutionen wie  in Klöstern, Schulen, Waisenhäusern, ( Taub-Stummen-Schule, Zentralgefängnis in Kananga)

2. Ngandajika: 100 Brunnen

3. Tshumbe: 10 Brunnen

4.  Kikwit: 75 Brunnen

5. Kinshasa und Boma: 100 Brunnen

Die Gesamtzahl der gebauten Brunnen  ( 2015 über 750 )  ist eine Schätzung. Ehemalige Kursteilnehmer haben sich in den letzten Jahren selbstständig gemacht und Brunnen in fast allen Provinzen des Kongo als Kleinunternehmer  gebaut. Über diese Brunnen erhält das Projekt in der Regel keine Meldung. Es handelt sich hier um den freien Wasser-Markt :  Zugang zu sauberem Wasser.  Es ist ein wichtiges Ziel der Brunnenbauschule, dass durch Ausbildung Teilnehmer zu Arbeit und Verdienst zu kommen.

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